Studienfahrt nach Hallstatt

Am Sonntag, den 28. April 2019 brachen wir - zwölf Schülerinnen und zwei Begleitlehrkräfte - auf nach Hallstatt in Österreich. Nach einer entspannten Zugfahrt erreichten wir unsere Unterkunft in Bad Goisern, wo wir unsere Zimmer bezogen. Im Anschluss daran stand ein Abstecher nach Bad Ischl zur Führung in der Kaiservilla auf dem Programm. Mit einer „dramatischen" Handyrettungsaktion aus einem Bach endete dieser erste Tag zwar nass, aber dennoch erfolgreich. Am nächsten Morgen fuhren wir gespannt zu unserem Treffpunkt am Gosauersee, wo uns Guide Betty erwartete. Gut gelaunt, trotz Dauerregen, marschierten wir an Schneefeldern vorbei und erfuhren unterwegs interessante Fakten über die Umgebung. Nach einem gemütlichen Mittagessen führte uns Betty in einen Wald, wo sie für unsere Gruppe ein kleines Vertrauensspiel vorbreitet hatte, bei dem man sich komplett auf den anderen verlassen musste.

Bei unserem nächsten Abenteuer am Dienstag ging es dann zum eigentlichen Ziel der Studienfahrt: nach Hallstatt. Dort durften wir das Salzbergwerk erkunden, welches uns in einer anschaulichen Führung seine Geschichte offenbarte. Besonders angetan waren alle von den Rutschen und dem Grubenwagen, der uns schließlich ans Tageslicht zurückbrachte. Wenig später erschloss sich uns Hallstatt selbst im Zuge einer Führung, bei der wir nicht nur die Geschichte der Hallstätter Protestanten, sondern auch die Bedeutung des Bergbaus für die Menschen im Welterbe Museum erfahren durften.

Abschließend überquerten wir per Boot den Hallstätter See, um zu unserer Unterkunft zu gelangen. Tags darauf empfingen uns die Dachsteiner Eishöhlen mit eisiger Kälte, was uns aber weiter nicht störte, da spektakuläre Eisskulpturen dort auf uns warteten. Im Anschluss daran wanderten wir bei strahlendem Sonnenschein und tief verschneiter Berglandschaft zur Aussichtsplattform 5Fingers. Dort oben, auf 2108 Meter, hatten wir einen glorreichen Ausblick auf Hallstatt sowie die umliegenden Berge. Der Spaß dufte dabei natürlich auch nicht fehlen, weshalb wir den nächstbesten Hang mit Plastiktüten hinunterrodelten, bevor wir mit der Bergbahn hinunter ins Tal fuhren.

Nach einem vergnüglichen Abend in der Unterkunft begann auch schon der letzte Tag der Fahrt. An diesem machten wir einen Abstecher in die Stadt Linz in Österreich. Dort bekamen alle noch zwei Stunden die Gelegenheit zum Shoppen, bevor wir am Abend wieder in Straubing ankamen.


Text und Fotos:

Marlene Regensburger 8f

Alexandra Funk 8f

 

mstr 19-05-21